bmorn v99 – HDMI

by saulmrt on 27/01/2012

Heute hab ich endlich mein passendes HDMI Kabel für das Tablet bekommen (HDMI A-Stecker auf HDMI C-Stecker).

Die Ausgabe auf mein Samsung LE32C530 funktioniert ohne Probleme, auch bei 1080p Material.

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bmorn v99 – Touchscreen tunen

by saulmrt on 27/01/2012

Ich hatte es in meinem Review ja schon angedeutet, dass der Touchscreen manchmal etwas die Präzision vermissen lässt. Was sich damals auch noch nicht so zeigte, war, dass das scrollen durch listen manchmal echt zur Herausforderung werden konnte. Denn statt weiter zu scrollen wurde einfach etwas ausgewählt. Ich war mir eigentlich recht sicher, dass es sich hierbei um einen Softwareproblem handeln müsste, was sich jetzt auch bestätigte. Seit ich jetzt fest zu Ice Cream Sandwitch gewechselt bin inkl. dem Script von lordsbm hat sich die Problematik schon gebessert, aber war nicht ganz weg. Nun bin ich aber im Market auf eine App gestoßen, das eigentlich für das Samsung Galaxy S gedacht ist und den Touchscreen optimieren soll. Ich habe es dennoch auf dem bmorn v99 installieren können und die Voreinstellung “Super Optimized” gewählt.

Und siehe da… der Touchscreen reagiert wesentlich besser. Es kommt nicht mehr zu Aussetzern oder fälschlich ausgewählten Einträgen. Einziger Wermutstropfen: Die Einstellungen gehen nach nem Reboot verloren und müssen nach jedem Start erneut mit der App gesetzt werden.

Hier bekommt ihr die App(SGS Touchscreen Booster): https://market.android.com/details?id=br.shop4apps.touchscreenbooster.com

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bmorn v99 – ICS mit Google Apps

by saulmrt on 26/01/2012

Ich bin heute bei tabletrepublic.com auf ein Script von lordsbm für Allwinner A10 ICS Roms gestoßen, das einem die Google Apps funktionierend nachinstalliert. Einfach die APK in den App-Ordner kopieren funktionierte ja leider nicht. Auch wird die Kennung gegenüber dem Market auf das SGS2 geändert, so dass vermeintlich nicht kompatible Apps nicht mehr meckern. Und noch einige andere Sachen. Ich häng hier einfach mal die Readme ran, da könnt ihr alles genau nachlesen. Bei mir hat bisher alles funktioniert und nun kann ich auch endlich nen besseren Blick auf das ICS Rom werfen. Ich werde berichten.

Download Mirror, damit ihr nicht von nem One-Klick-Hoster ziehen müsst: http://saulmrt.de/downloads/lordsbm_allwinner_a10_script_ICS.zip

 

This script is based on findings from XDA developers, so credits to them.
This script is written by lordsbm/seasonscrystal.

WARNING: Full Android market script for Allwinner A10 ICS firmware.
May result to re-flash your firmware.
PLEASE USE AT YOUR OWN RISK!

Here’s what this script will do for Allwinner A10 tablet:

1. Enable full Android market access like Skype, Launcherpro which were missing from default market.
2. Google framework and apps added (like maps, voicesearch, etc. Location not working)
3. Some Wifi improvements. (May drain battery a little bit more)
4. Improve UI scrolling responsivesness.
5. Render UI with GPU.
6. JPEG quality adjusted to 100%.
7. Photo & video recording quality improved.
8. Added 4 essential free apps option.
9. Fool games this tablet is SGS2 so as to allows you to play.

Free apps included:
Advanced Wifi Lock Free v1.3.5 – This will help Wifi download to continue when screen sleep.
Astro File Manager Free v3.0 B218 – This will help you view and edit system root files.
Volume+ Free v1.7.3 – This will help improved the soft speaker problem.
ES Task Manager Free v1.2 – Kill tasks to free up memory.
Installation guide.

1. Connected your Allwinner A10 tablet to the PC.
2. Make sure your Allwinner A10 is plugged in with USB debugging enabled.
Goto Settings > Applications > Development > USB debugging
3. Set your display sleep to 30mins
Goto Settings > Display > Sleep > 30mins
3. Run/double-clicked fullmarket (.bat file)
4. After installation is complete, press any key to reboot the tablet.
5. Unplug the USB cable when the tablet started reboot. (Reboot make take a little longer.)
6. Remember to set back display sleep time.

Possible error:

Problem signing into google account the 1st time, but after running again all works well.

Note:

1. It’ll work best if you install this script after 1st load up.
2. DO NOT pull the cable out before the tablet reboots.
3. As always use at own risk.
Forum discussion and downloads:
http://tabletrepublic.com/forum/showthread.php?t=425

USB Driver/No Device Found Errors, try:
http://www.slatedroid.com/topic/23828-driver-ainol-novo-7-advanced-thanks-kingkephin/

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bmorn v99 – neues GB und ICS beta Rom

by saulmrt on 19/01/2012

[Update2: Weil uploaded.to jetzt Benutzer aus den USA aussperrt hab ich die Files dann doch mal auf meinen Server hochgeladen. - New Downloadlinks added because ul.to isn't avaidable in the US anymore.]

Ich habe heute eine eMail von Mark, der für das “Overseas Marketing” von bmorn zuständig ist, mit einem Downloadlink für das beta Android 4.0 Rom des v99 erhalten.

Ich habe es mal hier zum Download bereit gestellt: http://ul.to/zacefdxx & http://saulmrt.de/downloads/v99_4.0.zip

Als Backup auch nochmal das Gingerbread Rom, da das Ice Cream Sandwitch Rom ja noch beta ist: http://ul.to/g0li0ytu & http://saulmrt.de/downloads/V99_firmware_2.0T.zip

Interessanter weise datiert das Gingerbread Rom auf den 30.12.2011 also zwei Tage nachdem das Tablet auf den Markt kam. Ich habe jetzt noch nicht geschaut, ob es Veränderungen zum schon etwas verkorksten vorinstallierten Rom gibt, da ich jetzt erstmal ICS genauer angucken möchte. (der erste Eindruck ist auf jeden Fall toll)

Geflasht werde können die IMG-Dateien mit der LiveSuit: [Update3: Nun mit funktionierender LiveSuit - LiveSuit is now functional] http://saulmrt.de/downloads/LiveSuit107_und_USBTreiber.zip

Vorgang:

LiveSuit und das Image entpacken.

LiveSuit starten und dem Assistenten folgen. (Format auswählen)

Tablet ausschalten

Home Button drücken (und gedrückt lassen)

USB Kabel reinstecken

Powerbutton Drücken

der Computer sollte jetzt nach Treibern suchen (die beigepackten nehmen)

sobald diese erfolgreich installiert sind, sollte das Update starten :)

 

Update:

Ich hatte jetzt kurz Zeit um mir das ICS Rom anzuschauen und ich muss sagen, dass es echt ein super Schritt in die richtige Richtung ist. Leider merkt man ihm den Betastatus noch deutlich an und es war mir leider nicht möglich den Market zum Laufen zu bringen, was für mich dann auch der Grund war wieder das Gingerbread Rom zu flashen.

Das Gingerbread Rom ist tatsächlich nicht mit dem identisch, das damals vorinstalliert war. Es macht einen deutlich “fertigeren” Eindruck und läuft alles in allem wesentlich runder. Das bestätigt meinen Verdacht, dass das zunächst vorinstallierte Rom eventuell gar nicht für den Vertrieb bestimmt war, da ich damals das vorgespeicherte WLAN “bmorn office” fand.

Der Prozessor taktet leider immernoch nur mit 1Ghz. Ich habe jetzt bei bmorn angefragt ob das im finalen Rom anders sein wird. Auch hab ich mal den Vorschlag gemacht, dass es ne coole Sache wäre, wenn sie cyanogenmod als Basis für ihre Roms nehmen würden. Vom Marketing her dürfte das bestimmt interessant sein… “das erste Tablet mit vorinstalliertem Cyanogenmod”… naja mal schaun was da als Antwort kommt ;)

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Mein Android Tablet aus China – Teil 3 – bmorn v99 Review

by saulmrt on 13/01/2012

Willkommen zum 3. Teil meiner “Android Tablet aus China” Reihe. ;)

In diesem Teil werde ich mein Tablet mal etwas genauer unter die Lupe nehmen und versuchen ein ordentliches Review zu schreiben. Es ist mein erstes richtiges Review, darum bitte ich um Nachsicht, falls etwas nicht perfekt sein sollte.

Vorweg mochte ich noch erwähnen, dass das Tabelt mit einem etwas unausgereift wirkenden Android 2.3.4 Rom ausgeliefert wurde und nicht wie angekündigt mit Android 4.0. Daher wird es später noch einen Nachtest geben, sobald das finale Android 4.0 nachgeliefert wurde.

Unboxing

Ein klassisches Unboxing fällt leider weg, da ich , um Versandkosten zu sparen, den Originalkarton hab nicht mit verschicken lassen. Also was ist nun im Lieferumfang:

- das Tablet natürlich
- Kopfhörer 2.5mm Klinke
- USB -> MicroUSB-Kabel zum Verbinden mit dem Computer
- MicroUSB-Stecker -> USB-Buchsen Adapter zum Anschließen von Zubehör an das Tablet
- Ladegerät mit USA/Hongkong-Stecker ; man braucht also noch einen Adapter
- Tüte mit Mini-Handbuch, wohl Garantiekarte und einem Microfasertuch

Noch mit Schutzfolie auf dem Tablet.

 

Hardware

Erstmal die rohen Daten:

- 9.7″ IPS Display mit einer Auflösung von 1024*768
- kapazativer 10-Punkte Touchscreen
- Allwinner A10 CPU mit 1.5 GHz
- Mali-400 GPU
- 512MB DDR3 Ram
- 2x 2MP Kameras (Vorne + Hinten)
- 16 GB Rom
- Wlan 802.11 b/g/n
- microSD Slot
- mini HDMI Out
- USB On-The-Go Port zum Anschluss von Zubehör
- Microfon und Lautsprecher

 

Das Tablet.

Display

In den meisten günstigen Tablets aus China sind Displays mit TN-Panel verbaut. Diese Panels finden sich auch in den meisten Computerbildschirmen. Sie zeichnen sich durch den günstigen Herstellungspreis und einer relativ schnellen Reaktionszeit aus. Allerdings schwächeln sie bei der Abbildung des Farbraumes und sind stark blickwinkelabhängig. Schaut man also von der Seite, so verändern sich die Farben und das Bild ist allgemein nur noch schlecht zu sehen. Im v99 hingegen ist ein IPS Panel verbaut. Diese Panelart zeichnet sich durch eine wesentlich bessere Farbwiedergabe und super Blickwinkelstabilität aus. Die Reaktionszeit ist etwas langsamer als bei TN-Panels, aber wir sprechen hier von 2Millisekunden vs. ca 10Millisekunden und vor paar Jahren war mein Samsung Syncmaster 930bf mit 8Ms der schnellste Gamermonitor überhaupt.

Diese theoretischen Vorteile des IPS Displays bestätigen sich bei dem v99 auch in natura. Schöne Farben und super Blickwinkelstabilität.

Das Display zeichnet sich durch eine gute Blickwinkelstabilität und tolle Farben aus.

Ein weiterer Unterschied zu vielen anderen günstig Tablets ist die Auflösung von 1024*768, sonst werden meist Displays mit einer Auflösung von 800*600 verwendet, die dann meist recht grobkörnig wirken. Anders hier. Man muss schon etwas genauer hinschauen, um die einzelnen Pixel zu erkennen.

 

Touchscreen

Es handelt sich hier um einen kapazitiven Touchscreen, der mit bis zu 10 Berührungen gleichzeitig umgehen können soll, was sich in meinem Test zunächst auch einmal bestätigt. Leider “verliert” der Touchscreen bei 10 Fingern gleichzeitig leicht den ein oder anderen, dass dann plötzlich nur noch die Eingabe von 6 oder 8 Fingern verfolgt werden. Aber wann braucht man schon wirklich alle 10 Finger. Im Vergleich zu meinem Nexus One kommt mir der Touchscreen allerdings nicht ganz so präzise vor. Auch scheint mir die Präzision leichter durch das Verfetten des Screens negativ beeinflusst zu werden als beim Nexus One. Im normalen alltäglichen Gebrauch kommt es allerdings nur sehr selten mal zu einem Fehler in der Bedienung.

10-Punkte Touchscreen

Verarbeitung und Haptik

Das Gehäuse des Tablets ist komplett aus Plastik gefertigt und besteht aus nur einem Teil in das der Touchscreen und ein paar Hardbuttons eingelassen sind. Die Spaltmaße zwischen Gehäuse und Screen sind nicht rekordverdächtig schmal. Ein Blatt normales Papier lässt sich an den meisten Stellen ohne Problem dazwischen stecken. Wenn man das Tablet an nur einer Ecke festhält und trägt knazt es ein wenig. Die Hardbuttons sitzen fest und wackeln nicht. Kabel im MicroUSB-Port halten an sich ganz gut, aber rutschen jedoch beim Hantieren mit dem Tablet leicht heraus. Alles in allem ist das Tablet ein klassischer Plastikbomber und wirkt darum nicht super wertig, aber man hat dennoch nicht das Gefühl, dass es einem jederzeit in der Hand zerbrechen könnte.

Das Gewicht ist nicht zu schwer und das Gehäuse liegt gut in der Hand. Das Tablet ist zwar etwas dünner als das iPad 1, aber an das iPad 2 kommt es nicht ran.

 

Der obere silberne Streifen ist der durch den Spalt erkennbare Button.

Leistung 

Dieser Punkt gestaltet sich als etwas kompliziert. Wie bereits kurz erwähnt, scheint auf dem Tablet ein eher provisorisches Android-Rom installiert zu sein.

So wird das Tablet damit beworben, dass der Allwinner A10 Prozessor mit 1.5 GHz getaktet ist statt der sonst meist anzutreffenden 1.2 GHz. Tatsächlich läuft der Prozessor mit lediglich 1 GHz. Sysinfo-Tools zeigen jedoch die Möglichkeit des Prozessors mit 1.5 GHz zu takten an. Den angegebenen Takt der GPU von 350MHz konnte ich leider nicht kontrollieren. Ruckler unter Android oder in 3D Spielen konnte ich nicht ausmachen. Im Quandrant Standard Benchmark erreicht das Tablet momentan knapp 1600 Punkte.

Hier muss man einfach das finale Android 4 Rom abwarten und hoffen, dass die Hardwareunterstützung besser gelungen ist.

Die Beschleunigung bei der Wiedergabe von HD Videos funktioniert allerdings schon problemlos. Ein 1080p Video konnte ich ohne Ruckler abspielen und auch ohne Wartezeit im Video hin und her springen.

 

Verschiedenes

Beim Spielen von Doodlejump fiel mir ein eigenartiges Verhalten der G-Sensoren auf. Diese scheinen eine recht hohe schwelle zu haben bevor sie auslösen und dann recht stark. Schwer zu sagen ob das an der Hardware selber liegt oder wieder auf die unausgereifte Firmware zurückzuführen ist.

Die USB OTG Funktion soll es erlauben Zubehör wie Tastaturen, USB Sticks oder auch UMTS-Sticks anzuschließen. Ich habe es nur mit einem USB Stick und einer Tastatur ausprobieren können und leider keinen Erfolg gehabt. Schuld könnte der Adapter sein vom normalen USB auf Micro, der saß überhaupt nicht gut. Vielleicht auch wieder ne Softwaresache.

 

Die zur Verfügung stehenden Anschlüsse des Tablets.

 

Android

Dieser Teil des Reviews ist eher als vorläufig zu betrachten, denn anders als zunächst beworben wird das Tablet nicht mit Android 4.0 sondern mit 2.3.4 ausgeliefert. Ein Android 4.0 Rom soll laut Homepage in Arbeit sein, aber auf die Anfrage, wann mit diesem zu rechnen sei, habe ich leider noch keine Antwort erhalten.

Laut Homepage soll dieses Android 2.3.4, aber angepasst sein und Android 4.0 Feeling bieten. Dieses Feeling besteht allerdings lediglich in Softwarebuttons, die ja in Ice Cream Sandwitch bekanntlich die Hardwarebuttons ablösen sollen. Das echte ICS-Feeling auf dem folgenden Screenshot kommt erst durch ein Theme für den von mir installierten ADW Ex Launcher zustande.

Die rot markierten Softwarebuttons sollen Android Feeling bringen, was aber erst in Ansätzen durch ein nachinstalliertes Theme aufkommt.

 

Rooten war mit Gingerbreak 1.2 kein Problem und einige Probleme mit nicht verfügbaren Apps im Market ließen sich mit dem MarketEnabler und Faken einer US-Simkarte beheben.

Einen genaueren Test gibt es dann sobald das Android 4 Rom draußen ist.


Preis

Was kostet der Spaß jetzt eigentlich genau?

Ich habe im Endeffekt knapp 200€ für das Tablet bezahlt. Die Kosten  setzen sich wie folgt zusammen (alles aufgerundnet): Tablet, China Shipping, Provison 185$ + DHL 40$ + Einfuhrumsatzsteuer 30€

Da es das Tablet jetzt auch bei bestmid zu kaufen gibt, stellt das natürlich den einfacheren Weg dar und das gar nicht mal viel teurer: Tablet 200$ + DHL 40$ + Einfuhrumsatzsteuer ~30-40€
Bei Problemen mit dem Tablet vielleicht auch besser, weil man einen direkten Ansprechpartner hat.

 

Fazit

Auch wenn die Software noch weit davon entfernt ist, perfekt auf das Tablet zugeschnitten zu sein, macht es schon durchaus Spaß mit ihm “zu arbeiten”.Das liegt vor allem an dem tollen Display und den für China Tablets auch ziemlich guten Touchscreen.  Dinge wie Surfen, Spielen und Videos funktionieren ohne große Probleme.  Hardwaretechnisch bekommt man auf jeden Fall sehr viel für seinen Preis, aber leider hakt es momentan ja noch sehr an der Software. Sollte bmorn hier nicht nochmal mist bauen und ein gutes Android 4 Rom abliefern (oder sollte ein gutes Custom-Rom kommen), dann hat dieses Gerät meine absolute Kaufempfehlung.

PS: Ich habe mittlerweile eine eMail von bmorn erhalten in der ich gebeten werde mich doch via Skype an “Mark” zu wenden. Dieser ist für “Overseas Marketing” zuständig. Leider war er bis jetzt noch nicht online.

 

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Mein Android Tablet aus China – Teil 2

by saulmrt on 10/01/2012

Heute war es nun so weit. Es klingelte ein freundlicher Mann von DHL Express an meiner Tür und ich erhielt endlich mein Tablet.
Nun kann lüfte ich auch mal offiziell das Geheimnis um welches Tablet es sich da handelt:
Es ist das bmorn v99.

Bevor ich jetzt aber zu meinem Tablet-Review komme, das wird nämlich Teil 3, beschreibe ich mal genau wie man an so ein China-Tablet (oder auch Handy) überhaupt rankommt.

Es gibt hier verschiedene möglichkeiten.

Die einfachste ist, sich das Tablet über einen speziell für den Export ausgerichteten chinesischen Tablet Shop zu kaufen. Der Vorteil ist, dass diese Shops einen für einen Kauf über solche Entfernungen einen relativ guten Support haben und dieser teilweise sogar auf Deutsch angeboten wird. Auch gestaltet sich der Kauf recht unkompliziert und ist quasi nicht unterschiedlich zum normalen lokalen Onlineshopping. Die Nachteile wären allerdings, dass die Auswahl nicht das komplette Spektrum der Chinatablets umfasst und man schon einen relativ hohen Aufpreis zum chinesischen Straßenpreis zahlen muss. (insgesamt gesehen natürlich dennoch günstig das Ganze)

Um ein paar Vertreter mal aufzuzählen: cect-shop, hotmid oder bestmid

Die andere Methode, die die ich gewählt habe, ist die sich das Produkt von einem Buying-Agent in China kaufen und zuschicken zu lassen. Der Vorteil ist, dass einem quasi die komplette Palette des chinesischen Marktes offen steht und man alles was das Herz begehrt dazukaufen könnte. Auch kommt man trotz Provision günstiger als beim Tablet-Shop bei weg. Der Nachteil ist, dass der Bestellweg etwas komplizierter ist.

Die meisten Agenturen sind auf die größte chinesischen Onlineshop Plattform spezialisiert: Taobao. Es handelt sich hierbei um eine Plattform wie in etwa Amazon Marketplace. Also viele Händler, die über eine gemeinsame Plattform verkaufen. Auf dieser Seite muss man nun sein gewünschtes Produkt suchen und sich den Link notieren. Ich hatte in meinem Fall Glück, da der Hersteller meines Tablets seinen eigenen Shop bei Taobao besitzt und ich über die Hersteller-Homepage direkt zu meinem Wunschprodukt kam. Ich meldete mich einfach bei der günstigsten Agentur, die ich finden konnte, aber noch seriös wirkte, an und startete den Bestellprozess: Ich musste den vorher notierten Link zu meinem Wunschprodukt eingeben und es wurden automatisch alle wichtigen Eckdaten ausgelesen. Nun konnte ich noch verschiedenes angeben: Farbe, Größe, Anzahl usw. (halt auch Sachen die wohl für Klamotten gedacht sind). Platz für einen Kommentar gab es auch. Des Weiteren konnte ich hier schon angeben ob die originale Verpackung zur Gewichtsverringerung entsorgt werden sollte, was ich bejate. Auch kann man angeben ob der Artikel gerade auf Lager sein muss oder wie lange man bereit ist zu warten – ich war nicht bereit nur einen Tag zu warten, darum auf 0 Tage gestellt. Nun hatte ich die Gelegenheit weitere Artikel meiner Bestellung hinzuzufügen oder schon gleich das Geld für das Tablet + Versand innerhalb Chinas + 10% Provision via PayPal zu überweisen. Ich überwies also das Geld, was einen Tag später bestätigt wurde. Wieder einen Tag später sprang der Status auf “bestellt” und eine Woche später wiederum auf “angekommen”. Ich erhielt ein Foto vom ausgepackten Tablet, damit ich alles auf Richtigkeit prüfen konnte und die Aufforderung den Betrag für den Versand mit DHL Express zu überweisen. Also überwies ich am letzten Sonnabend das Geld, was mir 15 Minuten später bestätigt wurde. Am nächsten Werktag sollte das Tablet nun in den Versand gehen, was es dann wohl gestern am Montag auch tat und schwups war es heute schon da. Obwohl es DHL Express war, hatte ich schon mit ein paar Tagen gerechnet, aber weltweiter Expressversand mit Zustellung vor 12 Uhr am nächsten Tag für ein 1KG Paket für ca. 30€ hätte ich jetzt nicht für möglich gehalten.

Ich hoffe, dass ich hiermit etwas Licht ins Dunkel bringen konnte, wie man am besten günstig an ein Tablet oder andere Wahre aus China kommt.

Wie bereits gesagt, geht es bald weiter mit Teil 3 und einem Review zu meinem bmorn v99.

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Mein Android Tablet aus China – Teil 1

by saulmrt on 2/01/2012

Der Plan mir ein Tablet zuzulegen hatte ich gefasst, als HP damit anfing sein Touchpad für n Appel und n Ei zu verramschen. Leider ging ich leer aus, aber mein Interesse für Tablets war spätestens jetzt geweckt.

Natürlich sollte es nicht zu teuer sein, auf jeden Fall möglichst nicht mehr als 150€, aber wenn man sich im Herbst 2011 so auf dem Markt hier in Deutschland – auf die Idee zu importieren kam ich da noch nicht – umschaute, dann fand man vor allem eins: Nichts tolles.  Nur ein paar 7 Zoll Geräte mit resistivem (also druckempfindlich) Display ohne Multitouch und alten Androidversionen. Daher verlief sich das Vorhaben erstmal im Sand bis zum 6. Dezember als eine News die Runde machte: Das erste offizielle Android 4.0 Tablett soll nur 99$ kosten und auf den Namen Ainol Novo 7 hören.

Auf den ersten Blick schienen die Leistungsdaten wirklich gut:

1Ghz JZ4770 MIPS Prozessor
Vivante GC860 GPU mit 444 Mhz
512MB Ram
8GB Speicher
7 Zoll kapazitives Display mit  Multitouch
WLAN b/g/n
G-Sensor
HD Video Beschleunigung
HDMI Ausgang
2 Kameras

Ich versuchte also rauszufinden wo man ein solches Gerät herbekommen könnte und erlebte meine erste Überraschung: Es gab bereits seit einigen Monaten zwei Tablets, die auf den Namen Novo7 hören.

Einmal das Novo7 Basic und das Novo7 Advanced. Interessanterweise fiel auf, dass die Leistungsdaten des Basics mit den des neu angekündigten Tablets übereinstimmten. Das neue Tablet schien mir also quasi nur ein neuer Aufguss eines bereits auf dem Markt befindlichen Gerätes zu sein. Mittlerweile ist das Gerät auch unter dem Namen Novo7 Paladin auf dem Markt und bis aufs Gehäusedesign ist es tatsächlich mit dem Basic identisch. Das Novo7 Advanced hat im Gegensatz zum Basic/Paladin ein ARM Prozessor (Allwinner A10 (Cortex A8) 1.2GHz) und einen anderen Grafikkern (Mali 400 GPU – kennt man auch aus dem Samsung Galaxy S2). Das Advanced sollte 30$ mehr kosten und ich versuchte nun Informationen zu den beiden Tablets zu finden, um herauszufinden ob sich ein Aufpreis lohnen würde. Im Forum von slatedroid wurde ich fündig. Dort hatte sich eine kleine Community um diese beiden Tablets gebildet und ich konnte mir ein Bild machen.

Es stellte sich schnell raus, dass das Basic/Paladin einen großen Nachteil hat: Der Prozessor. Obwohl es im Prinzip so sein sollte, dass dank Java alle Android Apps auf allen anderen Geräten lauffähig sein sollten, ist es hier nicht der Fall. In den meisten Geräten sind ARM Prozessoren verbaut und die APP-Entwickler haben ihre APPs auf diese Plattform hin optimiert. Das Resultat ist, dass nur ein Bruchteil der APPs aus dem Android Market verfügbar sind und von denen auch ein beträchtlicher Teil nicht lauffähig ist. Für mich war daher klar, dass ich das Advanced haben wollte. Dankenderweise gab es bei Slatedroid eine Liste von in China ansässigen Onlinehändlern für Tablets, die sich auf den internationalen Verkauf spezialisiert haben. Ich bestellte also Mitte Dezember für 150$ inkl. 25$ DHL Express Versand aus China. Nachdem ich dann eine Woche später immer noch keinen Trackinglink bekam, obwohl das Gerät sofort verschickt werden sollte, hakte ich nach. Tatsächlich war das Gerät nicht mehr auf Lager und es würde bis zum 28. dauern bis vielleicht wieder welche reinkämen. Ich stornierte also meine Bestellung und bekam mein Geld zurück. Das alles war noch vor Weihnachten.

Über Weihnachten stöberte ich immer noch weiter im Slatedroidforum zum Novo7 Advanced und sah einen Thread von einem Onlineshopbesitzer, der Informationen zu im Januar erscheinenden neuen Versionen des Novo7 hatte, die sich sehr interessant anhörten. Fast nebenbei merkte er auch noch an, dass er sich ein anderes Tablet  anschauen möchte sobald es auf dem Markt sei.

Um welches Tablet es sich da handelt und ob es zu dem wurde, das ich mir dann schlussendlich kaufen wollte, erfahrt ihr in Teil 2 von “Mein Android Tablet aus China”.

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Justus-Saul.de

by saulmrt on 10/11/2011

Irgendwie hab ich das Gefühl, dass nach über 3 Jahren mal wieder n Redesign anstehen sollte. Eine Idee hätte ich auch schon.

Ein Archiv über die Homepage im Wandel der Zeit (soweit noch rückverfolgbar) richte ich vll. auch noch hier auf saulmrt.de ein.

Wann ich diese TLD damals registriert habe, weiß ich gar nicht so genau, aber aufbewahrte eMails und “the archive” deuten auf 2003 hin und davor hatte ich recht lange Zeit noch ne de.vu Domain. Verdammt lang her…

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188.40.155.6 down

by saulmrt on 10/11/2011

Der Umzug wurde soeben abgeschlossen und der alte Server jetzt heruntergefahren.

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Neues zum Umzug

by saulmrt on 10/11/2011

Mittlerweile sind fast alle Homepages umgezogen (nur martinstrunk.com fehlt noch).

Zeit also nochmal n bisschen was zum Server zu sagen, um genauer zu sein: Was ist jetzt anders?

Abgesehen von der minimal anderen Hardware,  hab ich jetzt softwareseitig was neues ausprobiert.

Mir fiel immer auf, dass auf meinem alten Server der apache2 Webserver eine schon recht ordentliche Ramauslastung verursacht hat, darum hab ich mich mal nach einer Alternative umgeschaut und habe nginx für mich entdeckt. Wie ein glücklicher Zufall wollte, bekam mein verwendetes Server Administrationstool nur ein paar Tage vor dem Umzug offiziellen Support für nginx. Und ich muss sagen, dass ich mehr als zufrieden bin. Die Auslastung des Servers scheint geringer (wobei sich das erst endgültig nach dem Umzug der letzten HP zeigen kann) und auch komme ich mit der manuellen Konfiguration in den config-files besser klar als beim apache. Beim Webmail hab ich endlich wieder roundcubemail im Einsatz statt wie beim alten Server noch SquirrelMail. Darüber hinaus läuft jetzt ubuntu 11.10 statt 10.04 unter der Haube.

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